Von Luft & Liedern
Dota Kehr, Stefan Ebert und LAMPE (Tilman Claas)

PRÄSENTIERT VOMATZE MUSIKTHEATER

In den nuller Jahren veröffentlichte Dota Kehr unter dem Pseudonym „Die Kleingeldprinzessin“, 2003 und 2007 nahm sie in Brasilien Alben auf in Zusammenarbeit mit brasilianischen Musikern, wie Chico Cesár und Danilo Guilherme. Seit 2013 tourt und veröffentlicht sie nun unter dem – ihre Musiker und sie selbst zusammenfassenden – Namen DOTA.  Dota Kehr stammt gebürtig aus Berlin, wo sie – mit Ausnahme einiger längerer Aufenthalte in Südamerika – immer gelebt hat. 2020 veröffentlichte die Band das Album „Kaléko“ mit Vertonungen der Texte von Mascha Kaléko. Im Juni 2023 erschien „In der fernsten der Fernen“ – ein weiteres Album mit Mascha Kaléko Vertonungen, mit dem die Band durch große Theater und Konzertsäle tourt. Im Luftschloss Tempelhofer Feld werden auch einige bislang unveröffentlichte Stücke zu hören sein.


Hey Moment ist das Soloprojekt von Stefan Ebert aus Mannheim. Er spielt Alltags-Hymnen und subversive Hits aus einem parallelen Universum. Er performt eine Ein-Mann-Show, die sich weigert, sich zwischen Tiefe, Humor und Rock’n Roll zu entscheiden. Denn „alles macht Spaß mit den richtigen Leuten“. Er hat ein Duo-Programm mit Fee Badenius, war als Support von ok.danke.tschüss und Lampe unterwegs und spielte einige Jahre lang in der Band von Max Prosa. Dota Kehr’s Coverversion seines Songs „Für die Sterne“ wurde über 8 Millionen Mal gestreamt.


Lampe. So nennt sich das Band- und Soloprojekt von Sänger und Liederschreiber Tilman Claas. Ob solo oder als angedeutete Band in Duo- Konstellation, singt und textet sich der gebürtige Essener seit 2016 in die Herzen aller Freund*innen der guten Unterhaltung.

Dabei gelingt es ihm immer wieder ganz persönliche Geschichten in unprätentiöse, dreiminütige Lo-Fi Popsongs zu verwandeln, und beleuchtet damit eine Welt voller Humor, Tristesse und Widersprüche. Der Sound treibt ganz eigenwillig, und dass die Texte lustig sind, wäre eine Untertreibung – zu subtil sind die Brüche hin zur Melancholie. Man lacht, denkt nach, möchte weinen und lacht wieder. Am Ende eines Abends mit Lampe steht nur noch die Frage: Warum sind die nicht schon viel berühmter?