Support: Paul Holland
Songs sind wie Landschaften. Manche weitläufig, manche atmosphärisch, andere intim. Bei Amber & the Moon sind sie das alles. 2021 wurde die Hamburger Band von der Musikerin Ronja Pöhlmann gegründet. Sie ist Mastermind der Band. Stimme, Autorin, Sprachrohr. 2019 zieht sie vom Rand des Allgäus nach Hamburg – mit dem festen Plan, die richtigen Leute für ihre Band zu finden. „Und dann passierte Corona“, sagt sie. Eine trübe Zeit für Kulturschaffende. Ronja hält kurz inne, bleibt aber nicht stehen. 2021 erscheint die erste Amber & the Moon Single „El Dorado“. Das Debüt-Album „Things We’ve Got in Common“ erscheint zwei Jahre später. Da hat die Band bereits ihre bis heute gültige Form gefunden: Co-Sänger und Gitarrist Jonathan Riedel, Torben Sdunek an den Drums und Ben Schadow, der sich um Bässe und Produktion kümmert. Mit dem Album „Are We Alright?“ (2025) schärfen Amber & the Moon ihr künstlerisches Gesamtprofil und bereichern die deutsche und internationale Indie-Folk-Szene um warme, melancholische Vocals und Songs, die Trost spenden, Sehnsüchte zum Ausdruck bringen und die Natur feiern.
Amber & the Moon finden stilistische Inspiration in Acts wie Boygenius und Kings of Convenience. Ihre Eigenständig gerät dabei aber nie ins Schwanken. Erste Skizzen fängt Ronja Pöhlmann oft in der Stille der Natur ein, bevor das Kollektiv dann gemeinsam im Studio daran feilt. Herausragend sind die Gesangsharmonien von Ronja und Jonathan, die der Musik eine besondere Intimität verleihen. „Manchmal sagen uns Leute, dass wir sie an Damien Rice & Lisa Hannigan oder Angus & Julia Stone erinnern. Das freut und ehrt uns natürlich.“ Ob in der Duo- oder in voller Band-Besetzung: Konzerte von Amber & the Moon haben etwas Heilsames. Die Natur hat eben Kraft. Jeder Bernstein kann das bezeugen.




Paul Holland
Der junge Singer/Songwriter Paul Holland (UK/GER) lebt derzeit in Berlin und bewegt sich musikalisch durch ein Zwielicht aus Indie und Folk, durchzogen von den verblassten Farben der 70´s mit dunklen Ausläufern in Americana und Westcoast.
Die britischen Wurzeln in Form seines Vaters schürten seine Liebe zur Musik. Das Ziel: Organische Klänge & Lyrik, voller Qualität und Substanz. Wie eine Platte, die man auch 20 Jahre später noch gerne auflegt.


Seine Songs wirken wie nächtliche Fahrten ohne Ziel – irgendwo zwischen flackernden Straßenlaternen, flüchtigen Erinnerungen und dem leisen Drängen, weiterzugehen. Darin hallt die Melancholie von Leif Vollebekk, die fragile Intimität von Kings of Convenience und Passenger nach, während sich im Hintergrund die staubige Weite der Eagles und die raue Wucht von Kings of Leon auftürmen. Seine Stimme trägt dabei eine brüchige Intensität: mal ein leises, beinahe zerfallendes Flüstern wie bei Jeff Buckley, mal ein dunkles, aufziehendes Grollen wie bei Chris Cornell.
In den vergangenen zwei Jahren war Paul nahezu ununterbrochen unterwegs – getrieben von Bühne zu Bühne, von Nacht zu Nacht – und teilte den Raum mit Acts wie The White Buffalo, Jesper Munk, JJ Grey & Mofro, King Hannah, Soul Asylum, New West, James Hersey und Noah Derksen.
Live entfalten seine Songs eine rohe Unmittelbarkeit: solo reduziert bis auf den Kern, als würde jedes Wort im Raum hängen bleiben – oder im Trio mit seinen langjährigen Weggefährten Jonas (Keys, Bass, Vocals, Gitarre) und Marcy (Drums, Vocals), wo sich ein dichter, atmender Sound aufbaut, der unter die Oberfläche geht und lange nachhallt.
