In den nuller Jahren veröffentlichte Dota Kehr unter dem Pseudonym „Die Kleingeldprinzessin“, 2003 und 2007 nahm sie in Brasilien Alben auf in Zusammenarbeit mit brasilianischen Musikern, wie Chico Cesár und Danilo Guilherme. Seit 2013 tourt und veröffentlicht sie nun unter dem – ihre Musiker und sie selbst zusammenfassenden – Namen DOTA. Dota Kehr stammt gebürtig aus Berlin, wo sie – mit Ausnahme einiger längerer Aufenthalte in Südamerika – immer gelebt hat. 2020 veröffentlichte die Band das Album „Kaléko“ mit Vertonungen der Texte von Mascha Kaléko. Im Juni 2023 erschien „In der fernsten der Fernen“ – ein weiteres Album mit Mascha Kaléko Vertonungen, mit dem die Band durch große Theater und Konzertsäle tourt. Im Luftschloss Tempelhofer Feld werden auch einige bislang unveröffentlichte Stücke zu hören sein.
Sebastian Krämer
Wer den Chansonnier, Pianisten und Dichter Sebastian Krämer nicht kennt, der weiß vielleicht gar nicht, dass das gleichzeitig geht: Musik, die berührt und überrascht und Texte von eindringlicher Geschliffenheit, die ganze Romane in wenigen Minuten erzählen, eine Kleinigkeit voll Humor zum Leuchten bringen, oder uns in Abgrunde des Schreckens oder der Sehnsucht reißen. Dazu eine einfühlsam filigrane Stimme, die die oft schonungslosen Scherze lapidar überspielt, um den Feinheiten nachzuspüren.
„Ein singender Pianist oder ein klavierspielender Poet, ein Liedermacher, Singer-Songwriter, ein Cantautore? Sind es Chansons, die er vortragt oder Schlager, Lieder, vertonte Gedichte, gedichtete Vertonungen, letzte Wahrheiten oder versponnener Nonsens? Spricht er oder singt er? Der Mann lässt sich nicht in ein Genre pressen.“ (Augsburger Allgemeine)
„Krämer genießt es, seine Zuhörer an der Nase herumzufuhren und sich dabei erwischen zu lassen. In seinen Liedern, Gedichten und Texten legt er falsche Fahrten, er schlagt Haken vom Tiefsinn zum Wahnwitz, vom schwarzen Humor zum lichten Aphorismus, von der Philosophie zum Kalauer.“ (Gerd Blase, Allgemeine Zeitung Rhein Main)
„Bei Kramers Nummer fangt die Glitzerwand des Buhnenbilds uberhaupt erst an, in Show-Glamour zu strahlen.“ (Susanne Bruha, Inforadio rbb)
Jahrespreis vom Preis der Deutschen Schallplattenkritik 2021
Bayrischer Kabarettpreis 2020
Deutscher Musikautorenpreis (Gema) 2017
Deutsch – Französischer Chansonpreis 2017
Deutscher Kabarettpreis (Sonderpreis) 2012
Deutscher Kleinkunstpreis (Chanson) 2009
German-International-Poetry-Slam-Champion (Einzel) 2001 + 2003
1. Preis Bundeswettbewerb Gesang (Chanson) 2003

Fotocredit: Gerald von Foris
